Mein Freund, der E-Book-Reader

Schönen Sonntag, meine Lieben!
nachdem ich vorhin meine Bachelorarbeit (zumindest die Rohfassung davon) an meine liebe Testleserin geschickt habe, stand mir mal wieder der Sinn nach einem Themenbeitrag. Die Idee zu diesem hier schleppe ich schon ein wenig länger mit mir herum und wie ihr an der Überschrift schon erkennen könnt, wird sich dieser Beitrag rund um E-Books, drehen.

In den letzten Jahren hat sich das E-Book in Deutschland zu einer festen Größe etabliert, die eigentlich gar nicht mehr wegzudenken ist. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass das noch nicht bei allen Menschen angekommen ist. Ich meine hier niemand Bestimmten, es fällt mir nur ab und an auf. Jeder darf natürlich selbst entscheiden, ob er lieber digital oder auf Papier liest, aber auch heute noch gibt es Menschen, die sich gegen E-Books sträuben und behaupten, diese wären “keine richtigen Bücher”.

Wie? Deine Bücher scheinen “nur” als E-Book?

Diese Einstellung mag ich ganz ehrlich nicht und leider werde ich ziemlich oft damit konfrontiert. Als Autorin für die Carlsen E-Labels ist eben der Großteil meiner eigenen Bücher auch “nur” als E-Book erschienen und ständig fragt jemand in der Familie, ob das denn noch als “richtiges Buch” herauskommt. … Ist ein E-Book denn kein echtes Buch? Man kann den gleichen Inhalt darin lesen wie in einem gedruckten Buch. Und wie schon erwähnt, es ist ein fester Bestandteil der deutschen Buchbranche.

(c) Börsenverein des Deutschen Buchhandels e. V.

Fürs Protokoll: In 2016 wurden in Deutschland 28,1 Mio. E-Books verkauft. (Die Zahl stammt aus “Buch und Buchhandel in Zahlen 2017”, dem offiziellen Buch über Kennzahlen der deutschen Verlagsbranche, das jedes Jahr neu vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels herausgegeben wird.)

Ich lese E-Books. Na und?

Aber mal ganz davon abgesehen, dass meine Bücher als E-Books erscheinen, lese ich auch privat viel lieber E-Books als gedruckte Bücher. #hatsiedaswirklichgesagt? #darfsiedas?

Ja, ich habe das gesagt und wieso sollte ich das nicht dürfen? Gibt es irgendwo ein Gesetz, das besagt, dass Buchblogger ihre Loyalität dem gedruckten Buch geschworen haben oder so? Nicht dass ich wüsste.

Es ist einfach so, dass sich E-Books in letzter Zeit als so viel praktischer erwiesen haben. Nicht nur, dass sie in den meisten Fällen günstiger sind als ihre gedruckten Brüder und Schwestern, sie sind auch leichter zu transportieren und ich kann damit bequem im Bett lesen. Ein dickes Hardcover im Bett zu lesen, ist ganz schönes Training für die Armmuskulatur, wie hier sicher die meisten wissen dürften. Außerdem kann ich ein Buch direkt lesen, wenn ich es entdecke, weil ich nicht erst losziehen und es mir besorgen muss. Ein Klick und es ist schon auf meinem Reader. So einfach kann das sein.

Mein E-Reader ist für mich in den letzten Jahren einfach unverzichtbar geworden. Ich gehe eigentlich nirgendwo ohne das Teil hin und denke nicht, dass sich das so bald ändern wird.

Versteht mich nicht falsch …

Natürlich bin ich auch ein großer Fan von gedruckten Büchern und wohne tatsächlich fast schon in einer Bibliothek. Klaudi von Herzdeinbuch und ich besitzen in unserer WG zusammen 15 Bücherregale und die beiden Billys in meinem Zimmer sind komplett voll, von den Regalen im Wohnzimmer mal ganz zu schweigen.

Auch hier erweisen sich E-Books als ungemein praktisch, denn sie nehmen keinen Platz weg und seien wir doch mal ehrlich: Es gibt durchaus auch Bücher, bei denen man sich nach dem Lesen denkt: Joa, nett, aber brauche ich nicht unbedingt im Regal.

Trotzdem ziehen natürlich auch hier regelmäßig neue Bücher ein, denn durch meine Arbeit in einer Buchhandlung sitze ich direkt an der Quelle und dann muss eben auch das ein oder andere Buch mit. Außerdem gibt es auch noch Bücher, die lese ich als E-Book und brauche unbedingt, weil es gar nicht anders geht, im Nachhinein noch das Buch im Regal, um es zu streicheln und liebzuhaben. (Das geht mit dem Reader nämlich leider schlecht.)

 

Das beste Beispiel stellt hier wohl meine Sammlung von Impress-Taschenbüchern dar. Fast alle diese Bücher habe ich schon als E-Book gelesen, bevor sie bei mir noch gedruckt eingezogen sind. (BookElements habe ich sogar in zwei verschiedenen Taschenbuch-Versionen) Und wisst ihr was? Das sind noch nicht alle. Zwei Bücher sind aktuell noch auf dem Weg zu mir.

Das E-Book in der Mitte ist übrigens “Prinzessin der Elfen. Bedrohliche Liebe” von Nicole Alfa. Ein E-Book-only von Impress, aber absolut zu empfehlen (Rezi).

Wie seht ihr das?

Hinterlasst mir eure Meinungen zu E-Books gerne in den Kommentaren. Ich freue mich drauf!

2 Kommentare zu „Mein Freund, der E-Book-Reader“

  1. Ich liebe auch mein kindle ja echte Bücher sind mir am liebsten, da ich Cover so wunderschön finde, aber auf ein Kindle kann man auch hervorragend lesen, wenn nicht sogar besser und das wichtigste, es gibt viele tolle Bücher die es nur als ebook gibt
    Ich bin ein Fan von beidem,

    1. Hey Anjelika :)

      Da stimme ich dir absolut zu! So viele Schätze hätte ich nie entdeckt, wenn ich nicht damit angefangen hätte, E-Books zu lesen :)

      LG
      Anni

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